SPD Bamberg-Gaustadt

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AEO-Schließung: Ein erster Schritt zu mehr Fairness und Integration

Veröffentlicht am 19.11.2024 in Kommunalpolitik

Die Diskussion um die Schließung des Ankerzentrums (AEO) in Bamberg bewegt die Stadt seit Langem. Ziel ist es, den Stadtteil Bamberg-Ost, der seit Inbetriebnahme des AEO stark belastet ist, nachhaltig zu entlasten und die Unterbringung geflüchteter Menschen fairer auf das gesamte Stadtgebiet zu verteilen. Gleichzeitig soll eine bessere Integration ermöglicht werden, was im aktuellen Zustand nur schwer realisierbar ist.

In einer jüngsten Sitzung des Ältestenrats wurde hierzu ein entscheidender Meilenstein erreicht: Die Stadtverwaltung hat ein erstes Konzept vorgestellt, das die Grundlage für die weitere Diskussion bildet.

Potenzialanalyse: 26 Flächen zur Diskussion

Die Stadtverwaltung hat eine Liste von 26 potenziellen Flächen innerhalb des Stadtgebiets vorgelegt, die theoretisch für die künftige Unterbringung geeignet wären. Dabei handelt es sich ausschließlich um freie Flächen, auf denen – falls notwendig – Containerlösungen errichtet werden könnten. Gebäude stehen derzeit nicht zur Verfügung.

Was bedeutet das konkret?
Diese Flächen sind lediglich eine Potenzialanalyse. Sie dienen als Grundlage für weitere Diskussionen und Prüfungen. Es handelt sich weder um beschlossene Standorte noch um endgültige Planungen.

Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger
Bürgervereine und andere Interessensgruppen sind ausdrücklich eingeladen, die vorgeschlagenen Flächen zu prüfen und ihre Argumente – ob pro oder contra – in den Entscheidungsprozess einzubringen. Transparenz und Mitgestaltung stehen hier an erster Stelle.


Keine Überraschungen – maximale Transparenz

Die Stadtverwaltung hat in den bisherigen Sitzungen offen und transparent über die Herausforderungen und möglichen Lösungen gesprochen. Es gab weder Hinterzimmerentscheidungen noch Pläne, die über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg getroffen wurden.

Wir möchten betonen:

  • Der Prozess zur Schließung des AEO ist klar definiert und setzt auf Dialog.
  • Populistische Aussagen, die Ängste schüren oder Realitäten verzerren, sind in einer so wichtigen Diskussion fehl am Platz.
  • Die Stadt steht vor einer komplexen Aufgabe, die nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelöst werden kann.

Was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?

Die vorgeschlagene Verteilung der Unterbringung ist ein wichtiger Schritt, um die Belastungen gerechter zu verteilen und die Integration geflüchteter Menschen zu verbessern. Dabei wird die Verwaltung weiterhin transparent arbeiten und den Bürgerinnen und Bürgern umfassende Informationen zur Verfügung stellen.

Wir laden alle dazu ein, sich aktiv in den Prozess einzubringen und gemeinsam mit der Stadt an einer fairen und zukunftsfähigen Lösung zu arbeiten.

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