SPD-Aschermittwoch in Wildensorg

Veröffentlicht am 10.03.2014 in Veranstaltungen

Für die Bamberger SPD ist es eine schon lieb gewordene Tradition: den Politischen Aschermittwoch begehen die Bamberger Genossen seit langen Jahren schon in der Wildensorger Gaststätte Heerlein mit vorhergehendem Fischessen. So auch heuer wieder, wo der Vorsitzende des einladenden SPD-Ortsvereins Altstadt-Süd Dieter Stößel die zahlreichen Gäste begrüßen konnte. Die Aschermittwochsrede hielt der SPD-Spitzenkandidat der Stadtratsliste, der langjährige Stadtrat Heinz Kuntke.

Eingangs betonte Kuntke, dass es der Bamberger SPD gelungen sei, eine "attraktive Liste mit einer hervorragenden Mischung aus allen gesellschaftlichen Bereichen und Berufsgruppen" zusammenzustellen. So repräsentiere man nicht nur die Bandbreite der Bevölkerung, sondern biete auch hervorragende Kompetenzen in allen Bereichen.

Eines sei bei der Bamberger SPD klar: sie stellt einen Oberbürgermeister, der anerkannt erfolgreiche Arbeit geleistet hat. Daher sei ebenso klar, dass die SPD mit einer möglichst starken Fraktion die bisherige Kommunalpolitik von OB Starke unterstützen will. Aus diesem Grund transportiere man die klare Botschaft: „Bamberg geht es gut - so muss es bleiben“. Diese Behauptung sei nicht übertrieben, führte Heinz Kuntke im Folgenden aus. Bamberg sei durch eine klare Infrastrukturpolitik "wirtschaftlich gesund" und stehe im Vergleich zu anderen Städten sehr gut da, was beispielsweise Arbeitslosenzahlen bzw. Beschäftigtengrad betreffe. Ein wichtiger Aspekt sei hier, dass es jüngst gelungen sei, die Firma Brose in Bamberg anzusiedeln. Weiterhin konnte im Rahmen der Landesgartenschau die Universität einen neuen Standort erhalten und ausgebaut werden - dies sichere den Uni-Standort auch in der Zukunft und zudem ohne Neuverschuldung, betonte Kuntke. Auch für kleinere Kinder habe die SPD sich aktiv eingesetzt: die KiTa-Plätze in der Stadt wurden verdoppelt. Diese großen Projekte hätte die SPD natürlich nicht im politischen Vakuum ohne Unterstützung und Zustimmung der anderen Fraktionen durchziehen können; die SPD habe aber "die soziale Richtung vorgegeben". „Mit all diesen Pfunden kann Bamberg wuchern - und das ist aber auch eine Folge der erfolgreichen Kommunalpolitik der letzten Jahre“, so Kuntke.

Auch für die Zukunft stünden für Bamberg ungemein wichtige Projekte an, skizzierte der Stadtrat die nächsten Jahre in der Kommunalpolitik. Der Ausbau der Schulen sei "ein Jahrhundertprojekt, das auch von uns als SPD voll getragen wird."  Man stehe vor großen Herausforderungen - die Konversion, die Planungen des ICE-Ausbaus, Naturschutz und Energiewende stünden beispielhaft für die wichtigen Weichenstellungen in der Stadtpolitik der nächsten Jahrzehnte. In allen Bereichen stünde für die SPD eines im Mittelpunkt: immer den Bürger und die Verpflichtung unserem Stadterbe gegenüber im Blick zu behalten.

Im Hinblick auf die derzeit in Bamberg tobende Materialschlacht konnte sich Kuntke einen kleinen Seitenhieb auf die anderen Bewerber dann doch nicht verkneifen:  "Die Qualität der Plakatierung definiert sich für uns nicht in der Zahl der Köpfe, die plakatiert werden." Die SPD konzentriere sich auf zwei einheitliche Motive und sei bewusst zurückhaltend mit der Anzahl der Plakate. "Wir wollen ja die Bürger nicht nerven, sondern überzeugen", so Kuntke abschließend. Sein Fazit war deutlich: "Bitte gehen Sie zur Wahl! Wählen Sie die SPD mit 44 Stimmen. Eine starke SPD bedeutet eine zuverlässige, eine innovative Politik, die Bamberg zukunftsfest macht." Viel Beifall honorierte die klaren Worte. Abschließend entspann sich eine angeregte Diskussion, die sich auch um Wildensorger Themen drehte.

 

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