Bei der jüngsten Delegiertenkonferenz wurde Andreas Starke als OB-Kandidat mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Von 35 Delegierten sprachen 33 dem amtierenden OB ihr Vertrauen aus, zwei enthielten sich der Stimme. In einer packenden, einstündigen Rede schwor Starke die Genossinnen und Genossen auf seine Ziele ein: „Ich bin überzeugt: Die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft unserer Stadt kann nur gemeinsam gelingen.“ In den kommenden Wochen wolle er mit seinen Mitbewerbern um das Amt des Oberbürgermeisters die Argumente austauschen, damit die besten Ideen gewinnen, betonte Starke. „Ich werde einen sachlichen und fairen Wahlkampf führen, der Stil hat.“
Das Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde am 31. Oktober 50 Jahre alt. Inzwischen sind aus ehemaligen Gastarbeitern längst Bürgerinnen und Bürger geworden. Die Einwanderung vieler Menschen aus der Türkei und anderen Ländern hat unser Land in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt und bereichert.
"Mit den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist eine Vielfalt in unser Land eingezogen, die Deutschland weltoffener und bunter gemacht hat. Wir wissen aber auch, dass wir bei unseren Anstrengungen um eine gelungene Integration nicht nachlassen dürfen." Mit dieser Feststellung begrüßte Felix Holland, der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Bamberg, die Teilnehmer der Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Wochen des Migrations- und Integrationsbeirats.
In einem Brief an Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch hat sich Oberbürgermeister Andreas Starke über das Studentenwerk Würzburg beschwert. In der Stadtratssitzung am Mittwoch hatte Geschäftsführer Michael Ullrich völlig überraschend erklärt, dass das bereits genehmigte Containerwohnheim wegen hoher Kosten nicht gebaut werde. „Als Oberbürgermeister der Stadt Bamberg protestiere ich entschieden gegen diese Vorgehensweise des Studentenwerks Würzburg.“
Über 500 Bamberger Unterschriften haben die Jusos Bamberg schon gegen Studiengebühren gesammelt. Oberbürgermeister Andreas Starke unterstützt das Anliegen. Mit seiner Unterschrift eröffnete er die nächste Liste, verbunden mit der Aufforderung erst am 1. Februar 2012 mit dem Sammeln aufzuhören. Bis dahin will die SPD Landtagsfraktion mindestens 50 000 Stimmen gegen die Campus-Maut dem Bayerischen Landstags übergeben. Starke: "Studieren in Deutschland darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein".
Über 500 Unterschriften sammelten die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld und Christa Steiger gemeinsam mit der JUSO-Hochschulgruppe in der Bamberger Fußgängerzone für eine Abschaffung der Studiengebühren in Bayern. Zuvor stellten die beiden Abgeordneten gemeinsam mit dem Sprecher der JUSO-Hochschulgruppe, Sebastian Olschok, die Ziele der Massenpetition vor, die die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag gestartet hat und die noch bis zum 1. Februar 2012 läuft.
Die Gedenktafel am Alten Rathaus an der Unteren Brücke war in den letzten Jahren immer wieder das Ziel von Farbanschlägen, welche für die Reinigung erhebliche Kosten für die Stadt nach sich zogen (siehe Bild). Im Stadtrat wurde die Problematik in letzter Zeit wiederholt thematisiert und nach möglichen Lösungen gesucht. Die Bamberger SPD-Stadträtin Sabine Sauer hat nun namens ihrer Fraktion einen Antrag auf Anbringung eines Zusatzschildes neben der Gedenktafel von 1957 auf der Unteren Brücke gestellt.
Ihr damaliger Beweggrund, SPD-Mitglied zu werden, war die bayerische Schulpolitik. „Geändert hat sich seitdem nicht viel, ich finde sie auch heute noch miserabel“, sagt Lilly Künzel, die seit 50 Jahren Sozialdemokratin ist.
18 Jahre lang war sie Volksschullehrerin. Erst als sie 1977 den Beruf zugunsten der Familie aufgab, begann ihr politisches Engagement. 1978 wurde sie in den Gemeinderat in Walsdorf gewählt, kurze Zeit später arbeitete sie als Ortsvereinsvorsitzende.
Die SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen besuchte auf Inititative des UB-Vorsitzenden Bürgermeister Jonas Merzbacher Bamberg und Gundelsheim. Zusammen besichtigten sie verschiedene Einrichtungen, u.a. die Nervenklinik in Bamberg, die "Bamberger Unterwelt" am Stephansberg. Zu einem Gedankenaustausch traf sich Kohnen mit Mathias Eckardt, DGB-Beauftragten in Bamberg, und mit Oberbürgermeister Andreas Starke.